Die SPD Rabenau ist mit Allendorf schon seit vielen Jahren über die Möglichkeiten der IKZ im Gespräch. Neben bürokratischen Hürden hat die nur langsam wachsende Akzeptanz der Bevölkerung eine schnelle Umsetzung erschwert. Die finanzielle Situation der Rabenau macht uns auch nicht zu einem begehrten Fusionspartner. Die IKZ ist zwar kein Allheilmittel, aber ein Silberstreif am Horizont.
Ganz klar ist, dass unser Kommune finanziell nicht so gut ausgestatten ist, natürlich gibt es Überlegungen zur Ansiedlung von Gewerbegebieten, die Möglichkeiten sind hier leider begrenzt, da wir ein Kleinzentrum sind. Aufgrund dessen hat sich die Gemeinde entschieden, ein gemeinsames Gewerbegebiet als IKZ-Projekt mit Grünberg und Allendorf/Lda zu entwickeln. Dies unterstützen wir.
Für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Rabenau sind zeitgemäße Gewerbegebiete von zentraler Bedeutung. Damit sich neue Unternehmen ansiedeln oder gründen können, brauchen sie Flächen, die den modernen Bedarfen entsprechen. Und auch für die ansässige Unternehmen ist die Weiterentwicklung ihres räumlichen Umfelds eine wichtige Grundlage. Attraktive Gewerbegebiete tragen zur Wettbewerbsfähigkeit des Standortes entscheidend bei und sind damit auch ein wesentlicher Baustein für den regionalen Arbeitsmarkt und eine Finanzquelle für die Gemeinde.
Seitens der Gemeinde sind hier zwei Projekte aufgenommen worden. Eine Flächen-photovoltaikanlage in Odenhausen und 3 Windräder in Rüddingshausen. Beides spielt Geld in unsere leeren Kassen. Auch die Biovergärungsanlage auf dem Noll, bringt uns höhere Einnahmen. Kritisch sehen wir den Flächenverbrauch landwirtschaftlicher Nutzflächen durch solche Anlagen.